Venedig – die Stadt der Träume

Venedig- die Stadt der Träume

Ich muss gestehen: unser Ankunftstag in Venedig lief nicht ganz so prickelnd. Schon auf dem Weg von Venedig’s Flughafen zu unserem Appartment wurde ich in der Bahn um 50€ erleichtert. 

Nicht, weil sie mir gestohlen wurden (auch wenn es sich für mich so anfühlte), sondern weil ich scheinbar ausversehen schwarz gefahren bin. Deswegen vorne weg schonmal ein kleiner Tipp zu den öffentlichen Verkehrsmitteln: Wenn das Gerät beim Fahrkarte-dranhalten nicht piept, läuft was falsch!

Also gut, von dort an konnte es nur noch besser werden- und das wurde es auch!

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Am nächsten Tag fuhren wir dann direkt auf die Insel, da wir unser Appartment auf dem Festland hatten. Die Fahrt dauerte etwa 20min. Das Highlight unseres Tages war die Bootstour*, die wir vorher schon im Internet gebucht hatten:

Von Venedig aus fuhren wir zunächst nach Murano. Dort ist eine sogenannte „Glaswerkstatt“, in der die Glasfiguren alle per Hand hergestellt werden. Wie das gemacht wird, wurde uns dort vorgeführt. Danach gingen wir noch in den dazugehörigen Shop und hatten auch noch etwa 15min Zeit, um die Insel etwas zu erkunden. 

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Anschließend fuhren wir nach Torcello. Hier hatten wir etwa 45min zur freien Verfügung. Von der Anlegestelle läuft man erst einmal etwa 15min um zum Mittelpunkt der Insel zu gelangen. Die meisten anderen Touristen, die bei der Bootsfahrt dabei waren, beititelten Torcello als eine Insel, die nur für den Toilettengang geeignet sei. Ich muss jedoch sagen, dass es sich auch lohnt, sich ein bisschen umzuschauen und nicht nur zu den Toiletten und wieder zurück zu laufen. Ich finde die Insel auch nicht so toll wie Burano- die nächste Anlegestelle- aber dennoch sehenswert.pastedGraphic_4.png

Auf Burano hatten wir dann ebenfalls ca 45min Zeit, die Insel auf eigene Faust zu erkunden- und die Zeit sollte man gerade hier auch absolut ausnutzen! Hier wimmelte es nur so von bunten Häusern und tollen Foto-Spots! Und das Eis war auch super. 😛

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Ich würde die Bootstour definitiv wieder buchen!

Der darauffolgende Tag begann bei uns schon vor 4Uhr morgens, da ein Fotoshooting auf dem Programm stand. Wir trafen uns mit Luka schon vor Sonnenaufgang auf dem Markusplatz, um möglichst beste Lichtverhältnisse und möglichst wenige andere Touristen mit auf den Fotos zu haben. Es war wider erwarten total angenehm und locker- wenn auch sehr kalt um diese Uhrzeit. Luka ist ein total netter Typ, der auch auf unsere Wünsche eingegangen ist und viele tolle Ideen hatte.

Als wir gegen 8 Uhr mit dem Fotoshooting fertig waren, frühstückten wir zunächst etwas und starteten dann mit der Besichtigung des Dogenpalastes, welchen ich persönlich nicht allzu interessant fand.pastedGraphic_9.png

Da der Tag sehr früh begann, endete er auch früher als gewohnt. Wir waren dann nur noch einkaufen und –natürlich- etwas essen. Die besten Food-Spots von Venedig findet ihr übrigens hier.

 

Am nächsten Tag sind wir vormittags mit dem Boot nach Lido gefahren. Lido ist eine Insel, welche etwa 12km lang, aber gerade einmal ein Kilometer breit ist! Wir haben uns für Lido entschieden, da wir auch ein paar Stunden am Strand verbringen und plantschen wollten- was in Venedig nicht möglich bzw. nicht erlaubt ist. Wir waren Mitte April hier und hatten kaum andere Menschen um uns herum, was auch mal sehr schön war.

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Nachmittags sind wir zurück nach Venedig gefahren und haben das jüdische Viertel erkundet. Wir begeben uns gerne auch mal abseits der üblichen Touristenrouten und ich muss sagen, dass die „Hauptstraße“ im jüdischen Viertel sehr sehenswert ist, die Nebenstraßen dagegen eher sehr trostlos und irgendwie traurig wirken.

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Einen Tag später sind wir aufgrund eines Insidertipps nach Treviso gefahren- eine Stadt in der Nähe von Venedig. Es gibt dort einige schöne Ecken, aber im Großen und Ganzen muss man nicht unbedingt dorthin fahren. Es dauerte kaum zwei Stunden und wir wussten schon nicht mehr, was wir dort machen sollen, da wir gefühlt ständig im Kreis gelaufen sind. Einige Zeit später fuhren wir zurück nach Venedig und starteten eine 3-stündige Fahrt auf einer Galeone. Diese Bootsfahrt hatten wir im Vorfeld schon hier* gebucht. Ein 6-Gänge-Fischmenü und Wein, sowie Wasser und Kaffee sind inklusive. Die Fahrt war echt angenehm und obwohl ich nicht so ein großer Fisch-Fan bin, fand auch ich das Essen sehr lecker.

 

Und so endete unsere Reise in Venedig schon. Wir fuhren den Tag darauf nach Rimini. 

Gute Food-Spots in und um Venedig findet ihr hier.

Wenn ihr sonst noch Fragen habt, beantworte ich sie euch gerne unten in den Kommentaren.

Weitere Fotos von Venedig findet ihr auf meiner Instagram-Seite.

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